Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPKs) sind das Werkzeug für die Analyse und Beschreibung von Geschäftsprozessen. Gemeint sind wirkliche Geschäftsprozesse
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Diese Methode und die zugehörige grafische Beschreibungstechnik (Notation) für Geschäftsprozesse wurde von Scheer und seinen Mitarbeitern im Rahmen ihres ARIS-Konzepts (vgl. Abschnitt 2.10) entwickelt (vgl. [Keller, Nüttgens und Scheer 1992], [Scheer 1997]). Sie ist auch zentraler Bestandteil des SAP-Konzepts für die Modellierung von Unternehmensstrukturen und -abläufen (Unternehmensmodellierung) und findet darüber hinaus – unabhängig von einer bestimmten Software - immer mehr Verwendung in Projekten der Geschäftsprozessoptimierung (Business Process Reengineering). |
Unternehmens- |
Ereignisgesteuerte Prozessketten sind eine semi-formale Methode. Sie genügen nicht den Ansprüchen (wie auch im weiteren zu sehen sein wird), die an formale Methoden [Anmerkung] bzw. Sprachen gestellt werden müssen. So auch Rosemann in seinem Beitrag in [Mertens u.a. 1997, S. 334], wo er unterscheidet: |
semi-formal |
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und |
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Auch die dort angeführten Forderungen an eine solche Methode, Darstellung des Kontrollflusses, Abbildung von Nebenläufigkeit, von bedingten Verzweigungen und von Schleifen, die Wiedergabe des Datenflusses sowie die Angabe der involvierten Organisationseinheiten und Informationssysteme erfüllen Ereignisgesteuerte Prozessketten ohne weiteres. |
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Einen Ansatz zur Formalisierung von Ereignisgesteuerten Prozessketten stellt Rump in [Rump 1999] vor. Dort finden sich auch Hinweise auf die Formalisierungsbemühungen von Chen und Scheer (vgl. [Chen und Scheer 1994]) sowie Langner, Schneider und Wehler (vgl. [Langner, Schneider und Wehler 1997a und 1997b]). |
Formale Darstellung |
Trotz des nicht voll formalen Charakters dieser Notation soll hier auch von Syntax gesprochen werden, wenn die Regeln für den korrekten Aufbau der Ereignisgesteuerten Prozessketten gemeint sind. |
Syntax |