4.1 Fließtext

Eine Diplomarbeit soll wesentlich aus Fließtext bestehen. Die Gedankengänge müssen also ausformuliert werden. Spiegelstriche, in denen die einzelnen Thematiken aufgegliedert sind, reichen nicht aus.

Bemühen Sie sich um eine klare Gedankenführung. Stellen Sie sich dafür einen Leser vor, der zwar Wirtschaftsinformatiker/in ist, die Arbeit aber zum ersten Mal liest.

4.2 Abbildungen und Tabellen

Falls Sie Abbildungen in Ihren Text einfügen wollen, beschriften Sie diese, etwa so wie im folgenden Beispiel. Hier wurde die Abbildungsnummer auf die Abschnitte bezogen und innerhalb der Abschnitte hochgezählt. Sie können statt dessen auch einfach nur bzgl. der Gesamtarbeit durchnummerieren.

Hier das Beispiel:


Abbildung 6.2-1:

Der Geschäftsprozessgdanke als Helfer bei Integrationsbemühungen

Bei der obigen Nummerierung handelt es sich (in Word) um folgende Funktionen:

{styleref 2 \s }-{ seq Abbildung \* arabic \s 2 }

Bildschirmabzüge (screen shots) können Sie wie Abbildungen behandeln.

Tabellen behandeln Sie genauso wie Abbildungen, allerdings erhalten diese eine eigene Nummerierung.

4.3 Absatzgestaltung

Die Verlage verlangen im Regelfall für Bücher einen Blocksatz und dies nicht ohne Grund. Zusammen mit einem Abstand nach jedem Absatz führt dies zu einem ruhigen und doch gut lesbaren Schriftbild. Deshalb empfehle ich das auch für Diplom- und Bachelorarbeiten.

Dies gilt auch für Einzüge („Spiegelstriche“), wie im folgenden Beispiel:

  • Spiegelstrich 1 Text im Blocksatz. Text im Blocksatz. Text im Blocksatz. Text im Blocksatz. Text im Blocksatz. Text im Blocksatz.
  • Spiegelstrich 2 Text im Blocksatz. Text im Blocksatz. Text im Blocksatz. Text im Blocksatz. Text im Blocksatz. Text im Blocksatz.
  • Spiegelstrich 3 Text im Blocksatz. Text im Blocksatz. Text im Blocksatz. Text im Blocksatz. Text im Blocksatz. Text im Blocksatz.
  • Spiegelstrich 4. Kurzer Text.

Bei einem kurzen Text, wie hier im letzten Spiegelstrich, ist natürlich kein Blocksatz möglich.

4.4 Fußnoten

Zu einer textlichen Ausarbeitung gehören in der Regel auch Fußnoten. Legen Sie diese bitte mit fortlaufender Nummerierung an. In Fußnoten gehören typischerweise zweierlei Dinge:

  • Ausführungen, die wichtig sind, aber den in den Texten formulierten Gedankenfluss stören würden.
  • Verweise. Nutzen sie aber Fußnoten nicht, um Wissenschaftlichkeit zu beweisen, frei nach dem Motto: Je mehr Fußnoten, desto bessser. Die Wissenschaftlichkeit wird auf andere Art und Weise bewiesen.

4.5 Anhänge

Wann benötigen Sie einen Anhang? Zum Beispiel dann, wenn Sie Informationsmaterial mitgeben möchten, das den Textfluss in der eigentlichen Arbeit stören würde. Sprechen Sie darüber aber mit ihrem Betreuer.

4.6 Beispiel für ein Titelblatt.