lebmit

24.1 Gegenstand

Warenlieferungen an einen Lebensmittelladen.

24.2 Aufgabe

Erfasst werden die in den Laden gelieferten Lebensmittel (per Scanner) mit Menge (je nach Type der Ware in Stück, Kg, usw.), Datum der Lieferung, Einkaufspreis, Lieferant (mit LiefNr, Bezeichnung, Adressinformationen). Nach Übernahme der Lebensmittel und Aufnahme ins Lager erhalten sie den Status „0“.

Waren können hier Lebensmittel aller Art sein: Obst, Gemüse, Getränke, Milchprodukte, Tiefkühlkost, usw. Außerdem hat dieser Laden noch ein Regal mit Schreibutensilien (Papier, Kuverts, Stifte, usw.) („Non-Food“).

Bei allen Lebensmitteln wird die maximale Verweildauer im Laden angegeben. Also z.B. bei Bananen eine Woche (z.B.), bei Joghurt zwei Wochen, bei Spirituosen ein Jahr (zum Beispiel).

Bei Tiefkühlkost wird außerdem die vom Hersteller angegebene Haltbarkeit erfasst. Z.B. bei Hundert Pizzi, die am 1.2.2008 geliefert wurden, dass ihre Haltbarkeit bis zum 30.3.2008 geht. Die Verweildauer im Laden ist weitgehend unabhängig davon, da die Verweildauer der Tiefkülkost mindestens eine Woche vor Ablauf der Haltbarkeit endet.

Wird die Ware vom Lager in das Geschäft genommen, erhält sie den Status „1“. Bei dieser Übernahme wird auch der Verkaufspreis festgelegt und in der Datenbank erfasst.

Ware, die wegen Ablauf der Verweildauer wieder aus dem Geschäft genommen wird, erhält den Status „9“.

Wird die Ware verkauft und vom Kunden mitgenommen, wird der Tag des Verkaufs festgehalten und der Status der Ware auf „5“ gesetzt.

Waren, die nach Ablauf der Verweildauer noch im Laden sind, werden – falls es keine verderblichen Waren sind - aus dem Sortiment genommen und dem Lieferanten zurückgegeben. In der Datenbank erhalten sie den Status „8“. Der Verkaufspreis wird hier wieder gelöscht. Mit Hilfe dieser Daten erfolgt am Ende eines jeden Monats eine Effizienzprüfung: Wieviele und welche Waren mußten auf diese Weise aus dem Laden genommen werden und wie kann dies optimiert werden.

24.3 Prozessorientierte Datenmodellierung

Ist oben bereits enthalten.

24.4 Zweck der Datenbank

Verwaltung der Daten rund um Warenzugang, Warenverkauf und Verweildauer.

24.5 Hinweis

Entscheiden Sie überlegt, ob sie die Waren einzeln oder als „Typen“ modellieren und modellieren sie entsprechend. Grenzen Sie klar zwischen Prozess- und Datenmodellierung ab.