1.1 Um was geht’s? |
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Es geht um Datenmodellierung. Doch was ist das? Werden da Daten modelliert? Wir Wirtschaftsinformatiker modellieren ja ständig und alles, aber modellieren wir auch Daten? |
Modellierung VON Daten |
Nein, natürlich nicht. Was wir aber modellieren, ist komplexe Realität [Anmerkung] , z.B. die Informationen, die ein Unternehmen benötigt, um bestehen zu können: Personaldaten, Rechnungen, Lieferscheine, CAD-Dokumente und den Speiseplan der Kantine. |
oder Modellierung MIT Daten? |
Modellieren heißt dann hier, dass wir die Struktur dieser Daten bedenken, diese möglichst effizient und redundanzfrei einrichten und dafür ein sog. Datenmodell erstellen. |
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Dieses sollte also Modell der für die komplexe Realität benötigten Daten heißen. Weil das aber doch etwas umständlich ist, ergab sich die Kurzbezeichnung Datenmodellierung. |
Modellierung von Realität |
Insofern modellieren wir also doch Daten. |
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Wer dazu mehr wissen möchte, sei auf die ersten zwei Kapitel von „Staud, Josef L.: Datenmodellierung und Datenbankentwurf. Berlin u.a. 2005“ verwiesen. |
[Staud 2005] |
Aus dem so entstandenen Datenmodell wird dann die Datenbank erstellt, typischerweise mit Hilfe von SQL. |
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Datenmodellierung und Datenbanken begleiten die Unternehmen schon sehr lange. Die ersten Datenbanksysteme (es waren sog. Hierarchische Datenbanksysteme) wurden Ende der 50-Jahre angeboten. Genauso lange gibt es die Überlegungen, die wir Datenmodellierung nennen. |
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Die Inhalte haben sich natürlich geändert. Heute dominieren in der Praxis Relationale Datenbanken (und damit die relationale Datenmodellierung). Objektorientierte Datenbanksysteme sind dabei, sich ihren Platz zu erkämpfen. |
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Datenmodellierung (D_Mod) ist neben der Prozessmodellierung (P_Mod) zentraler Bestandteil der Unternehmensmodellierung (U_Mod). Während die Datenmodellierung sozusagen die statischen Aspekte modelliert, liefert die Prozessmodellierung dann die dynamischen. Beide zusammen sind unabdingbar in jeder Unternehmensmodellierung. |
U_Mod = D_Mod + P_MOd |
1.2 Index |
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Der Index wurde sehr sorgfältig erstellt. Er soll ein wirksames Hilfsmittel bei der Einarbeitung in den Themenbereich sein. Unter anderem werden dort die Definitionen, die Regeln (für das Datenbankdesign) und die Übungen, auch in ihren Entwicklungsstufen, vermerkt. |
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1.3 Typographische Festlegung |
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Um im Text die Übersichtlichkeit zu erhöhen, wird folgende typographische Festlegung getroffen: |
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Diese Festlegungen betreffen vor allem die Stellen, wo nicht aus der Position hervorgeht, um was für eine Art Information es sich handelt, also um Fließtext und die Tabellenbeschriftungen. |
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