[1] Für diese komplexe Realität sind in der Datenbanktheorie die Bezeichnungen Weltausschnitt oder auch (inspiriert von der Softwareentwicklung) Anwendungsbereich üblich.

[2] Andere Modellierungstheorien haben natürlich andere Werkzeuge. Um nur die beiden benachbarten zu nennen: Die ER-Modellierung benutzt neben wichtigen Metaregeln u.a. Entitäts- und Beziehungstypen um zu Modellen zu kommen, die objektorientierte (Daten)Modellierung Klassen, Methoden, usw.

[3] Fremdschlüssel dienen der Verknüpfung verschiedener Relationen miteinander und sind deshalb von großer Bedeutung in der relationalen Modellierung. Sie werden im nächsten Kapitel erläutert.

[4] Nicht vergessen: Wir befinden uns noch in der Phase der Konzeptionellen Modellierung, in der Phase vor der Relationalen Modellierung. Deshalb die Wortwahl Objekte, Objektklasse, usw.

[5] Eine Ergänzung der Beschreibung bzw. Modellierung ist auch bei fast allen Datenbanken nötig, da sich i.d.R. nur ein Teil der zu erfassenden Information in die Form von Attributen pressen läßt.

[6] Es gibt in der Tat Datenbanksysteme, die ausdrücklich solche nicht-flachen Strukturen zulassen, dominierend sind aber derzeit Relationale Datenbanksysteme.

[7] Mit konventionell ist hier v.a. der kaufmännische Bereich gemeint. Zusätzlich aber auch alle anderen, deren Informationen sich durch Attribute erfassen lassen. Nichtkonventionell in diesem Sinn sind z.B. die Datenbanken der Chemie, Physik, der Technik (teilweise), usw. Hier liegen neben den Attributen ganz andere Informationsarten vor (Strukturformeln, Spektren, technische Zeichnungen, usw.). Wer hier mehr wissen möchte, möge sich die Datenbanken der großen Anbieter von Online-Datenbanken anschauen.

[8] Eine solche Relation wird als Relation in erster Normalform (1NF) bezeichnet (vgl. unten), was einfach bedeutet, dass sie flach ist.

[9] Das Festlegen der Semantik ist ein durchaus notwendiges Verfahren beim Datenbankdesign. Es ist natürlich nur möglich, wenn die Festlegung nicht die Erfüllung des Zwecks der Datenbank behindert.

[10] Denn dann steht ein Datenbanksystem mit einem Produzenten und ein Produzent mit mehreren Datenbanksystemen in der genannten Beziehung.

[11] Ein Verzeichnis der Relationen, der Schlüssel, der Fremdschlüssel, der sonstigen Attribute, der semantischen Integritätsbedingungen, usw., welches vom Datenbanksystem bei der Anlage der Datenbank automatisch erstellt wird.

[12] Die Anzahl der Attribute und Schlüssel ist ohne Bedeutung. Wichtig ist nur das Strukturmerkmal.

[13] Eine Attributkombination (AK) besteht aus einem oder mehreren Attributen von T, der Menge der Attribute einer Relation.